Ernährung bei ADHS

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ADHS: Eine Einführung

Die Abkürzung ADHS steht für „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung“. Diese macht sich vor allem in der Kindheit und im Jugendalter bemerkbar. Etwa 6 % der Minderjährigen in Deutschland leben mit dieser Diagnose, wobei Jungen etwa doppelt so häufig wie Mädchen betroffen sind. Zwischen dem 18. und 69. Lebensjahr liegt die Häufigkeit bei nur noch etwa 2 % (Stand: 2014). 1

Mögliche Ursachen der Störung

Die Ursachen für die Pathogenese dieser Störung sind bislang nicht abschließend geklärt. Bekannt ist aber, dass neben der Vererbung auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen, die sich vor, während und nach der Geburt auf die Entwicklung des Gehirns auswirken können (z.B. Frühgeburtlichkeit). 2 Bei Patienten liegt eine verringerte Aktivität bestimmter Hirnareale vor, die für die Regulation der Aufmerksamkeit, Gedanken, Emotionen und des Verhaltens zuständig sind.

Typische Ausprägung und deren Auswirkungen

Daraus erklären sich die Kernsymptome der Störung, zu denen Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität zählen. Diese Krankheitssymptome führen zu Schwierigkeiten im Alltag mit teils erheblichen Auswirkungen auf die eigene Zukunft wie schlechteren Schulleistungen, geringerem Selbstwertgefühl und Problemen in sozialen Beziehungen. 3

Untersuchung und Therapiemöglichkeiten

Die Stellung der Diagnose erfolgt durch psychologische Testung anhand fest definierter Kriterien.

Behandelt wird das Kind mit Medikamenten, Psychotherapie oder einer Kombination aus beidem. Hierbei geht es in erster Linie darum, die Symptomatik zu lindern. Wichtig ist die frühestmögliche Therapie zur Reduzierung oben genannter Folgen mit möglichen Auswirkungen im Erwachsenenalter. 3

Die Rolle der Ernährungsweise

Mittlerweile deuten mehrere Studien darauf hin, dass eine spezielle Nahrungsaufnahme die Krankheitssymptome der Patienten bei Ansprechen merklich reduzieren und das Wohlbefinden verbessern kann.

Welche Bedeutung die Ernährung für ADHS hat und welche Lebensmittel sich mehr oder weniger eignen, erfahren Sie auf dieser Seite. Außerdem geben wir Ihnen in unserem Artikel Tipps zur Ernährungsplanung sowie zu Herausforderungen und Lösungsansätzen bei deren Umsetzung.

Symptome bei ADHS

Eine ADHS kann sich erheblich auf das Leben und den Alltag der Patienten und ihrer Familien auswirken. Kinder mit dieser Störung verhalten sich deutlich anders als ihre Altersgenossen. Sie ecken öfter an und brauchen viel Aufmerksamkeit. Aufgrund ihrer Unruhe und der fehlenden Konzentration haben sie Probleme beim Lernen. Einige zeigen ein auffälliges Sozialverhalten oder leiden unter Ängsten oder Depressionen. Bei Erwachsenen mit der Störung kann es bei zu Beziehungsproblemen oder Schwierigkeiten bei der Arbeit kommen.

Unterschiede in der Ausprägung und Einflussfaktoren

Wie stark die Störung ausgeprägt ist und durch welche Verhaltensweisen sie sich im Speziellen äußert, ist zum Teil sehr unterschiedlich. Während bei einigen Kindern die Impulsivität und Hyperaktivität im Vordergrund steht, sind andere besonders unaufmerksam. Bei Kindern, die nicht hyperaktiv sind, aber unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden, ist vom Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) die Rede.

Unaufmerksamkeit führt beispielsweise dazu, dass sich ein Kind in der Schule leicht ablenken lässt, nicht zuhört oder viele Flüchtigkeitsfehler macht. Manchen fällt es auch in der Freizeit schwer, bei der Sache zu bleiben, oder sie vergessen oder verlieren häufig Dinge. Das impulsive Kind drängelt sich oft vor und unterbricht andere, weil sie nicht abwarten können, an der Reihe zu sein. Hyperaktivität zeigt sich darin nicht still sitzen zu können, unruhig zu sein oder Probleme damit zu haben, leise zu sein. Viele Betroffene finden es außerdem schwierig, angemessen mit anderen Menschen umzugehen.

Die Beschwerden können sich verstärken, wenn das Kind besonders viele Eindrücke gleichzeitig verarbeiten muss, etwa auf einer Urlaubsreise oder bei einer Familienfeier. 4

Zudem beobachten Eltern eines Kindes mit ADHS teilweise, dass sich bestimmte Nahrungsmittel nachteilig auf die Symptomatik auswirken. Mittlerweile existieren mehrere Studien, die auf die Wichtigkeit der Ernährungsweise hinweisen. Zwar lässt sich die Störung durch eine Ernährungsumstellung nicht heilen, jedoch kann eine angepasste Ernährungsweise als unterstützende Behandlung die Beschwerden lindern und damit zu einer höheren Qualität des Lebens beitragen.

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Die Bedeutung der Ernährung bei ADHS

Wie die Nahrung die psychische Gesundheit und das Verhalten beeinflusst, ist bislang kaum erforscht. Eine Hypothese ist, dass bei Vorliegen einer Hypersensitivität also Allergien gegenüber bestimmten Nahrungsmittel, diese zu einer chronischen Aktivierung von Immunzellen führen und die daraus resultierende Entzündung von Nervengewebe Einfluss auf die Symptomatik hat. 5

Auf dieser Theorie basiert die unten näher beschriebene sogenannte „oligoantigene Diät“ (englisch: few-foods-diet), die neben der theoretischen Überlegung auch in mehreren Studien tatsächlich positive Effekte auf das Verhalten zeigen konnte.

Wissenschaftler gehen zudem davon aus, dass ADHS mit Veränderungen im Stoffwechsel verschiedener Neurotransmitter (insb. Dopamin) im Gehirn zusammenhängt. Um diese Neurotransmitter herstellen zu können, benötigt der Körper Vitamine und Mineralstoffe, die zugleich für die allgemeine Hirnfunktion und -entwicklung von Bedeutung sind. 6 Zur breiten, wahllosen Nahrungsergänzung spezifischer Nährstoffe gibt es aufgrund unzureichender Datenlage allerdings (noch) keine Empfehlungen, vielmehr ist generell auf eine vollwertige, gesunde Ernährung zu achten. Gegebenenfalls kann ein durch Ärzte diagnostizierter Nährstoff-Mangel gezielt durch Supplemente ausgeglichen werden. 6 7

Zusatzstoffe und Zucker

Im Jahr 2007 erbrachte eine Studie der britischen Food Standards Agency (FSA) Hinweise darauf, dass verschiedene Azo-Farbstoffe sowie Natriumbenzoat bei Kindern zu ADHS führen können. Angesichts der Resultate dieser Untersuchung beschloss die Europäische Union im Jahr 2010 eine europaweit geltende Deklarationsvorschrift für Produkte mit Azo-Farbstoffen bzw. Zusatzstoffen. Produkte, die Zusatzstoffe beinhalten müssen seither einen Warnhinweis auf mögliche Verhaltensänderungen nach dem Verzehr tragen. 8 Doch auch wenn mehrere Übersichtsarbeiten negative Auswirkungen künstlicher Farbstoffe auf die ADHS-Beschwerden gezeigt haben, sind diese Auswirkungen eher gering. Zudem ist der Effekt einer entsprechenden Eliminationsdiät (Vermeiden künstlicher Farb- und Zusatzstoffe) nicht ausreichend belegt und scheint möglicherweise auf Kinder mit Lebensmittelunverträglichkeiten begrenzt zu sein. Eine generelle Eliminationsdiät künstlicher Farbstoffe für alle Kinder mit ADHS kann demnach bislang nicht empfohlen werden. 9 10

Das Zusammenspiel von Zucker und der Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten ist nicht abschließend geklärt. Eine Übersichtsarbeit über sieben Studien mit insgesamt knapp 26.000 untersuchten Kindern mit ADHS kam bei den Untersuchungen zum Schluss, dass zuckerhaltige Getränke zu einer Symptomverstärkung führen, ein erhöhter Zuckerkonsum durch andere Nahrungsmittel (z.B. Naschzeug) allerdings nicht. Ob dieser negative Effekt der Softdrinks auf den hohen Zuckergehalt oder auf enthaltene Farbstoffe, Koffein oder eine Kombination zurückzuführen ist, ist allerdings noch unklar. Festhalten lässt sich aber, dass der Konsum von (zuckerhaltigen) Softdrinks generell vermieden bzw. möglichst gering gehalten werden sollte. 11

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Empfohlene Ernährungsstrategien

Im Allgemeinen profitieren Kinder mit ADHS von einem gesunden Lebensstil, der eine vollwertige Ernährung einschließt. 7 Dabei bieten die Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine gute Orientierung. 12 Im Besonderen sollte die Zufuhr von Softdrinks aufgrund nachweislich negativen Einflusses auf die ADHS-Beschwerden begrenzt werden. 11

Anders als die oben beschriebene Eliminationsdiät künstlicher Farbstoffe oder die Supplementation bestimmter Nährstoffe zeigt die sogenannte oligoantigene Ernährungsweise tatsächlich relevante Vorteile bezüglich der ADHS-Symptome. Das Prinzip dahinter ist, Lebensmittel-Hypersensitivitäten, die zur Verschlechterung der ADHS führen können, zu erkennen und durch Vermeidung entsprechender Nahrung (oligo: wenig (altgriechisch)) die Krankheitssymptome zu reduzieren. 7 10

Zu Nahrungsmitteln, die gehäuft mit einer Unverträglichkeit assoziiert sind, zählen unter anderem:

  • Lebensmittelfarbstoffe (E102, E104, E110, E122, E124, E129)

  • Süßstoffe

  • Fertigprodukte (z.B Fast Food)

  • Kuhmilch(produkte)

  • Wurstwaren

  • Süßigkeiten

  • glutenhaltige Getreide

  • Eier

  • Erdnüsse

  • Schalenfrüchte

  • Fisch

  • Krusten- und Weichtiere

  • Soja

  • Lupine

  • Sellerie

  • Senf

  • Sesam

Die Umstellung des Ernährungsplans erfolgt in zwei Phasen:

In den ersten vier Wochen, der sogenannten Auslassphase, wird potenziell problematische Nahrung (s.o.) komplett weggelassen. Erlaubt sind ausschließlich Lebensmittel mit geringem allergischem Potenzial, die zudem so natürlich wie möglich belassen sein sollten:

  • Obst und Gemüse (bis auf wenige Ausnahmen)

  • Kartoffeln

  • glutenfreies Getreide

  • Milchersatzprodukte

  • helles Fleisch 8

Eine detaillierte Liste erlaubter bzw. zu vermeidender Lebensmittel ist einem Artikel von Dr. Clement und Prof. Fleischhacker zu entnehmen (s. Quelle 8).

Durch die Vermeidung problematischer Lebensmittel kann sich der Körper in den vier Wochen von Unverträglichkeitsreaktionen erholen, wodurch sich (falls tatsächlich Unverträglichkeiten bestehen) die Symptome bessern. Diese Symptomlinderung kann über spezielle Diagnostik-Skalen durch Eltern oder Lehrer erfasst werden.

Tritt in den ersten zwei Wochen der Auslassdiät keine deutliche Besserung ein, wird der Ernährungsplan nochmals angepasst, indem beispielsweise mögliche Kreuzallergien berücksichtigt werden. Bei Kindern, deren ADHS-Symptome sich trotz Anpassung nicht verändern, besteht wahrscheinlich kein Zusammenhang zwischen der Störung und der aufgenommenen Nahrung.

Kommt es innerhalb der vier Wochen zu Verbesserungen im Verhalten des Kindes, werden in der zweiten Phase die Lebensmittel mit höherem Unverträglichkeits-Potenzial wie Eier, Nüsse, Fisch etc. nacheinander (jeweils mit etwa sieben Tagen Abstand) wieder in den Speiseplan aufgenommen. Dabei wird genau beobachtet, ob es zu einer erneuten Verstärkung von ADHS-typischen Symptomen kommt. Die Lebensmittel, die im Zusammenhang mit Unverträglichkeitsreaktionen stehen und dadurch Entzündungen und daraus resultierende ADHS-Symptomverschlechterung herbeiführen sollten dann erkannt und zukünftig vermieden werden. 8 13

Diagnostik statt Behandlung

Die oligoantigene Diät ist also zunächst weniger als Behandlung, sondern vor allem zur Diagnostik gedacht, um Kinder zu identifizieren, die eine Nahrung-abhängige ADHS-Form haben. Die tatsächliche langfristige Behandlung besteht dann aus der individuell zugeschnittenen Ernährungsplänen nach dem Wiedereinführen problematischer Lebensmittel und der Vermeidung von solchen, die eine Reaktion hervorgerufen haben. 14

Trotz ihrer Wirksamkeit wird die oligoantigene Diät nicht pauschal für alle ADHS-Betroffene empfohlen, da die Einstellungsphase bis zur Festlegung des endgültigen individuellen Plans sehr aufwändig ist und etwa ein Jahr dauert. Die oligoantigene Ernährungsweise kommt insbesondere für Kinder infrage, bei denen die medikamentöse Therapie nicht ausreichend Hilfe leistet oder bei denen die Medikamente (bspw. aufgrund noch jungen Alters) nur mit Vorsicht angewendet werden sollte. Zum Gelingen der Intervention sollte eine hohe Motivation der Familien und Betroffenen vorhanden sein. Möglicherweise können durch weitere Studien in der Zukunft bestimmte Merkmale identifiziert werden, die mit einer hohen Erfolgschance eines Ansprechens auf die oligoantigene Ernährungsart verbunden sind und somit den hohen Aufwand der Ernährungsumstellung nur für diejenigen in Kauf nehmen lässt, die davon auch profitieren. 10

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Ernährungsplanung für Kinder mit ADHS

Der oligoantigene Diätplan muss immer individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden. Um eine Mangelernährung zu vermeiden, sollten auf Dauer nur die Lebensmittel vermieden werden, die zur Verschlimmerung des Verhaltens führen.

Die Testphase verlangt sowohl von der Familie als auch vom Kind selbst eine hohe Mitarbeit. Am ehesten sind Kinder zu einem Experiment bezüglich der Ernährungsumstellung bereit, wenn sie in den Planungsprozess einbezogen und angemessen für das Durchhalten belohnt werden. 15

Grundsätzlich sollte eine Umstellung immer unter ärztlicher und diätetischer Betreung erfolgen, u.a. um eine Mangelernährung zu vermeiden. Geht es um eine optimale Ernährungsplanung, sind Ernährungsberater die richtigen Ansprechpartner. Von einer eigenständigen Durchführung ohne fachkundige Betreuung wird abgeraten. 8

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Herausforderungen und Lösungsansätze

Die Umsetzung einer Diät bedeutet zumindest vorübergehend eine deutliche Umstellung. Insbesondere die Auslassphase kann arbeitsintensiv sein. Der Grund hierfür liegt im reduzierten Lebensmittelangebot und darin, auf Lieblingsgerichte oder teils viel verwendete Fertigprodukte verzichten zu müssen. Damit sich das betroffene Kind nicht ausgegrenzt fühlt und auch um nicht doppelt kochen zu müssen, ist es außerdem ratsam, das Essen während der vier ersten Wochen für alle Familienmitglieder gleichermaßen zuzubereiten.

Auch das Essen außer Haus erfordert eine sorgfältige Planung. Zum Beispiel ist während der Test- und Wiedereinführungsphase die Teilnahme am Kindergarten- oder Schulessen nicht bzw. kaum möglich. Hieraus resultiert ein gewisser logistischer Aufwand. Sich vorab ausführlich über diätkonforme Produkte und Rezepte zu informieren und bei Bedarf eine Ernährungsberatung hinzuzuziehen, kann helfen, die Ernährung sicher, genussvoll und mit den gewünschten Ergebnissen zu gestalten. 8

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Fallstudien und Erfolgsgeschichten

Über mehrere Studien hinweg zeigt sich ein Ansprechen auf die oligoantigene Diät bei etwa 60 % der Betroffenen. Bei diesen sogenannten Respondern verbesserte sich die über Fragebögen erfasste Symptomausprägung um mindestens 40 %. 16-21 Eine Studie konnte bei 14 Kindern mit ADHS im Alter von 7 – 14 Jahren zeigen, dass das anfängliche Ansprechen auch langfristig anzuhalten scheint und die Probanden in dieser Untersuchung noch 3,5 Jahre nach Beginn der Umstellung eine verringerte Symptomausprägung hatten. 20 Einen möglichen Erkläransatz dieser Effekte bietet eine weitere Studie, die neurokognitive Veränderungen einer bestimmten Gehirnregion in der Schnittbildgebung durch die oligoantigene Ernährungsform nachweisen konnte. Diese Gehirnregion wurde bereits in vorherigen Studien mit ADHS sowie der Wirkung des ADHS-Medikaments Methylphenidat in Verbindung gebracht. 21

Für die Wirksamkeit der Ernährungsumstellung sprachen auch Stimmen aus den Reihen der an Studien teilnehmenden Familien. Eine Mutter berichtete, erstmals seit Jahren wieder eine normale Familie ohne ständigen Streit zwischen den Geschwistern zu haben. Eine andere Mutter erzählte, dass ihr Sohn nach Aussagen des Lehrers im Schullandheim nicht auffälliger gewesen wäre als die anderen Schüler. Ein Vater gab an, dass sein Sohn von seinem Fußballtrainer für sein faires Verhalten gelobt wurde, während er vorher als störend und aggressiv erlebt wurde. 8 Angesichts dieser positiven Ergebnisse und Erfahrung der Berichtenden kann es durchaus sinnvoll sein, die Wirkung der oligoantigenen Ernährung beim eigenen Kind auszuprobieren.

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Fazit: Mit den richtigen Lebensmitteln gegen das Aufmerksamkeitsdefizit

Eine angepasste Ernährung kann dazu beitragen, die Symptomatik bei ADHS zu verbessern. Die besten Resultate (über 40% Symptomreduktion bei zwei von drei Kindern) verspricht nach derzeitiger Einschätzung die oligoantigene Diät, bei der gezielt von Lebensmitteln Abstand genommen wird, die häufig mit Unverträglichkeiten in Verbindung gebracht werden. Aufgrund der aufwändigen Einführung dieser Diät wird sie aktuell nicht für jedes Kind mit ADHS empfohlen, sondern insbesondere bei unzureichender Medikamenten-Wirkung bzw. -Eignung und wenn die Familie grundlegend dafür motiviert ist. Eine ärztliche und diätetische Begleitung ist hilfreich und wichtig, um Mangelernährung zu vermeiden.

Auch wenn eine Umstellung mit mehr Aufwand verbunden ist als die Einnahme von Medikamenten und ein Erfolg nicht garantiert ist, lohnt es sich, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Im besten Fall geben Sie Ihrem Kind und sich selbst damit die Chance auf einen stressfreieren und belastungsärmeren Alltag und eine bessere Lebensqualität.

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LaVieCal® für alle

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

LITERATURANGABEN

1 https://www.alzheimer-forschung.de/fileadmin/user_upload/0_Dokumente/Zahlen_und_Fakten.pdf

2 https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/st%C3%B6rungen-der-hirn-,-r%C3%BCckenmarks-und-nervenfunktion/delirium-und-demenz/alzheimer-krankheit#Symptome_v8595781_de

3 https://www.alz.org/de/10-symptome-alzheimer-demenz.asp

4 https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/andere-demenzformen

5 https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/frontotemporale-demenz

6 https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/wasistalzheimer/geschichte-der-alzheimer-krankheit/

7 https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/wasistalzheimer/veraenderungen-im-gehirn/#c13905

8 https://www.youtube.com/watch?v=hCj0ovClLrY

9 Ibach B, Haen E. Acetylcholinesterase inhibition in Alzheimer's Disease. Curr Pharm Des. 2004;10(3):231-51. doi: 10.2174/1381612043386509. PMID: 14754384.

10 https://flexikon.doccheck.com/de/Hippocampus

11 https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/alzheimer-erkrankung/ursachen-und-risikofaktoren/

12 https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/wasistalzheimer/genetische-grundlagen/

13 https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/factsheets/infoblatt4_genetik_dalzg.pdf

14 https://www.nature.com/articles/s41591-024-02931-w

15 https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/diagnose/gentests/#c11423

16 https://www.deutsche-alzheimer.de/demenz-wissen/die-alzheimer-krankheit

17 https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/alzheimer-erkrankung/verlauf-und-prognose/

18 https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/vorbeugen/

19 https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/behandlung/medikamentoese-behandlung/

20 https://www.deutsche-alzheimer.de/angebote-zur-unterstuetzung/entlastungsangebote

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